Anfrage über Facebook Messenger 29.04.2021 – 14:30 Uhr

Über Facebook Messenger erreichte uns am 29.04.2021 folgende Anfrage:

Hallo, ihr habt momentan mehrere Chihuahua Würfe, wie ich auf eurer Website gesehen habe. Hier suchen aktuell 3 kleine Chihuahua Welpen eine Amme, da die Mutter sie nach dem Kaiserschnitt nicht akzeptiert, und beißt. Wäre vielleicht eine eurer Mutter Hündinnen als Amme für die Welpen möglich? Liebe Grüße, P.

Natürlich haben wir sofort zugesagt. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir selbst Welpen.

Ich kenne meine Hündinnen sehr gut und wusste daher, dass eine Aufnahme der fremden Welpen durch eine unserer Hündinnen sehr wahrscheinlich funktionieren würde.

Mein Mann holte die Welpen anschließend bei einer Freundin der Besitzerin in Zwickau ab. Ein weiterer Welpe befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Tierarztpraxis von Frau B. in Zwickau.

Die Besitzerin der Welpen traf mein Mann selbst nicht an.

Ein Welpe, der zuvor von der Mutterhündin gebissen worden war, verstarb noch während der Fahrt nach Plauen.

Versorgung der beiden verbliebenen Welpen

Die beiden verbliebenen Welpen mussten wir zunächst ausreichend mit Flüssigkeit versorgen. Diese führten wir ihnen mit einer Magensonde zu, da beide bereits schwer ausgetrocknet waren.

Anschließend legten wir die beiden Welpen unserer Nirvana an. Sie akzeptierte die fremden Welpen sofort.

Da Nirvana zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht ausreichend Milch hatte, um sämtliche Welpen vollständig zu versorgen, fütterten wir zusätzlich alle zwei Stunden Ersatz-Welpenmilch.

Während dieser Zeit informierten wir die Besitzerin regelmäßig über den Zustand und die Entwicklung ihrer beiden Welpen. Zusätzlich schickten wir ihr über WhatsApp immer wieder Fotos der beiden.

Forderung nach Rückgabe der Welpen

Als die Welpen knapp sechs Wochen alt waren, rief uns die Besitzerin an und verlangte ihre sofortige Rückgabe.

Wir rieten ihr ausdrücklich dazu, die Welpen zunächst noch in unserer Obhut zu belassen – zumindest bis zur ersten Impfung.

Die Welpen waren aus unserer Sicht noch sehr klein, um bereits in ein neues Rudel integriert zu werden. Die Besitzerin selbst hatte zu diesem Zeitpunkt nach unserer Kenntnis etwa zehn Hunde sowie Katzen.

Bereits während dieses Gesprächs hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte. Die Besitzerin wirkte auf mich sehr kühl.

Unangekündigte Abholung am 14.06.2021

Am Montag, den 14.06.2021, stand Frau L. unangekündigt vor unserer Tür und verlangte die Herausgabe ihrer Welpen.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits erhebliche Probleme mit einem unserer eigenen Welpen, der kollabiert war und um den wir uns kümmern mussten.

Wir übergaben Frau L. ihre Welpen.

Aufgrund der Situation ließen wir uns auf die Schnelle auf einem handschriftlichen Zettel bestätigen, dass die Hunde auf ihren ausdrücklichen Wunsch und entgegen unserer Empfehlung an sie herausgegeben worden waren.

Zu diesem Zeitpunkt machten wir uns darüber keine größeren Gedanken.

Außer einem kühlen „Danke“ wurde von der Dame auch keine Vergütung angeboten.

Anzeige beim Veterinäramt

Am 22.06.2021, also nur wenige Tage nach der Abholung der Welpen, erfolgte durch diese Dame eine Anzeige beim zuständigen Veterinäramt Plauen.

Sachverhalt

van Eyck Chihuahua Zucht, 30 Welpen, mehr als 3 Würfe, Welpen schlimm gerochen, Muttertiere gepflegt, Hunde im Haus untergebracht, mit Ahnentafel ab 1700 € 10-12 Wochen gechippt, entwurmt, Grundstück ungepflegt, keiner darf in das Haus,

Dazu mehr in: Erkrankung unserer Welpen

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